:: News
Sonntag, 31. Januar 2010
:: Fluch des Riazor gebrochen. Oder doch nur ausgesetzt?
Seit 1991 hatte Real Madrid bei Deportivo La Coruña nicht mehr gewonnen, in den letzten sechs Spielen sogar den Kürzeren gezogen. Trotz einer durch diverse Verletzungen und die heiß debattierte Ronaldo-Sperre dezimierten Mannschaft – neben Jerzy Dudek, Royston Drenthe und Christoph Metzelder saßen in der Nordwest-Ecke Spaniens vier Spieler der zweiten Mannschaft auf der Ersatzbank – gelang es dem Tabellenzweiten, den längst sprichwörtlichen Fluch des Riazor zu brechen. Oder macht er vielleicht nur Pause?
In einer rundum starken ersten Hälfte erzielte Esteban Granero nach einer Runde Kopfball-Pingpong im gegnerischen Strafraum den Führungstreffer (13. Minute). Real Madrid investierte viel und ließ den Galiciern nur wenig Raum zur Entfaltung. Nach einem schnellen Konter und einem denkwürdigen Hackentrick von Guti, der in dieser Situation die Genialität aufblitzen ließ, zu der er mitunter imstande ist, brachte Karim Benzema den Ball in der 40. Minute im Tor von Aranzubia unter.
Die Gastgeber kamen deutlich flotter vom Pausentee zurück. Während die Truppe um Kapitän Raúl, der erstmals seit langer Zeit wieder einmal die Platzwahl durchführen durfte, sich insgesamt aber nicht für die Startelf empfehlen konnte, müder und lustloser zu werden schien, erarbeitete sich Depor ein Chancenübergewicht. Der Anschlusstreffer gelang Riki in der 87. jedoch nicht aus dem Spiel heraus, sondern per Foulelfmeter. Kurz roch es nach Spannung, doch Benzema zog in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer des Abends den Schlussstrich unter einen durchaus verdienten 3:1-Erfolg.
Ob nun der Fluch des Riazor tatsächlich dauerhaft gebrochen ist, werden die nächsten Spiele in La Coruña zeigen müssen. Der Fluch von Alcorcón dauert jedenfalls ohne jeden Zweifel weiter an.
In einer rundum starken ersten Hälfte erzielte Esteban Granero nach einer Runde Kopfball-Pingpong im gegnerischen Strafraum den Führungstreffer (13. Minute). Real Madrid investierte viel und ließ den Galiciern nur wenig Raum zur Entfaltung. Nach einem schnellen Konter und einem denkwürdigen Hackentrick von Guti, der in dieser Situation die Genialität aufblitzen ließ, zu der er mitunter imstande ist, brachte Karim Benzema den Ball in der 40. Minute im Tor von Aranzubia unter.
Die Gastgeber kamen deutlich flotter vom Pausentee zurück. Während die Truppe um Kapitän Raúl, der erstmals seit langer Zeit wieder einmal die Platzwahl durchführen durfte, sich insgesamt aber nicht für die Startelf empfehlen konnte, müder und lustloser zu werden schien, erarbeitete sich Depor ein Chancenübergewicht. Der Anschlusstreffer gelang Riki in der 87. jedoch nicht aus dem Spiel heraus, sondern per Foulelfmeter. Kurz roch es nach Spannung, doch Benzema zog in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer des Abends den Schlussstrich unter einen durchaus verdienten 3:1-Erfolg.
Ob nun der Fluch des Riazor tatsächlich dauerhaft gebrochen ist, werden die nächsten Spiele in La Coruña zeigen müssen. Der Fluch von Alcorcón dauert jedenfalls ohne jeden Zweifel weiter an.
Dienstag, 26. Januar 2010
:: Zwei Spiele Sperre für Cristiano Ronaldo
Für seinen Ellbogencheck gegen Málagas Patrick Mtiliga ist Cristiano Ronaldo heute für zwei Ligaspiele gesperrt worden. Während Sportdirektor Jorge Valdano am Morgen noch versichert hatte, dass man eine mögliche Strafe akzeptieren wolle, wird Real Madrid nun doch Einspruch gegen das Urteil einlegen. Mtiliga fällt mit gebrochener Nase die nächsten drei Wochen aus.
Unterdessen ist die Mannschaft von Manuel Pellegrini nach einem Tag Pause heute im leicht verschneiten Madrid in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt. Sieben Spieler konnten daran nicht teilnehmen, darunter auch Ezequiel Garay, der bereits am Sonntag zur Halbzeit mit muskulären Problemen ausgewechselt worden war. Man könnte nun meinen, dass sich dadurch eine Chance für Christoph Metzelder ergeben würde, doch der Trainer von Welt verschiebt lieber die halbe Mannschaft, als 1:1 auszuwechseln. Occam's Razor scheint dem Chilenen jedenfalls völlig fremd zu sein.
Unterdessen ist die Mannschaft von Manuel Pellegrini nach einem Tag Pause heute im leicht verschneiten Madrid in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt. Sieben Spieler konnten daran nicht teilnehmen, darunter auch Ezequiel Garay, der bereits am Sonntag zur Halbzeit mit muskulären Problemen ausgewechselt worden war. Man könnte nun meinen, dass sich dadurch eine Chance für Christoph Metzelder ergeben würde, doch der Trainer von Welt verschiebt lieber die halbe Mannschaft, als 1:1 auszuwechseln. Occam's Razor scheint dem Chilenen jedenfalls völlig fremd zu sein.
:: archiv
Im Archiv finden sich, sortiert nach Erscheinungsmonat, ältere News wieder, die nicht mehr auf der News-Seite stehen.
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