:: News
Montag, 24. März 2008
:: Metze wieder am Ball
Für das reguläre Training mit der wegen des Länderspieltermins arg dezimierten Mannschaft von Real Madrid war es noch zu früh, doch immerhin konnte Verteidiger Christoph Metzelder an diesem Ostermontag – knapp sechs Wochen nach der Operation an der linken Fußsohle – erstmals wieder mit dem Sportgerät trainieren. Mit Madrids Reha-Trainer José Luis San Martín führte er abseits des Teams diverse Ballübungen durch. Gute Nachrichten also für Metze und Real Madrid, aber auch für Bundestrainer Joachim Löw, der für die Europameisterschaft im Juni nach wie vor auf seinen vielfach bewährten Abwehrchef setzt.
:: Zwei zu drei, neun aus siebzehn
Keine überzeugende Quote für Bernd Schuster und Real Madrid: Am Sonntagabend kassierte der amtierende spanische Meister die neunte Niederlage im 17. Spiel des Jahres 2008. Gegen Valencia mit dem deutschen Nationaltorhüter Timo Hildebrand zwischen den Pfosten reichte es zu zwei Treffern durch Kapitän Raúl. Allerdings musste die in Schusters Augen "beste Abwehr der Welt" drei Gegentore hinnehmen: Villa traf ebenfalls doppelt und Arizmendi sorgte schließlich in der 89. Minute für den 3:2-Endstand für die Gäste, die unter der Woche schon Barcelona aus dem Pokal befördert hatten. Die Katalanen haben ihre Liga-Begegnung gegen Valladolid bereits am Samstag mit 4:1 gewonnen, der Rückstand auf Madrid beträgt neun Spieltage vor Saisonende nur mehr vier Punkte. Am kommenden Sonntag ist mit Sevilla der Tabellensechste zu Gast in der Hauptstadt, während sich Barcelona am Samstag zu Betis begibt.
Samstag, 15. März 2008
:: Pepe = p.p.
War es der Fluch des Riazor? Seit November 1991 durfte Real Madrid im Stadion von Deportivo La Coruña nicht mehr das Gefühl eines Sieges genießen. (Um das mal anschaulich zu machen: Madrids Innenverteidiger Christoph Metzelder besuchte damals die fünfte Klasse, kickte in der D-Jugend des TuS Haltern und verbrachte seine Tage vermutlich damit, seine älteren Brüder um Stimmbruch und einsetzenden Bartwuchs zu beneiden.) Es ist also eine Weile her.
An diesem Wochenende sollte endlich Schluss sein mit der Pleitenserie: Nach dem Aus in sämtlichen anderen Wettbewerben hatte man sich beim Rekordmeister vorgenommen, sich auf die Liga und auf die Verteidigung der Meisterschaft zu konzentrieren. Mit einem Sieg bei den Galiciern wollte man den Verfolger aus Barcelona weiter auf Distanz halten. Aber da war ja noch die Sache mit dem Fluch...
Und der Fluch schlug gnadenlos zu: Das Tor des Tages – noch dazu das einzige Tor des Tages – gelang in der 58. Minute Real Madrids 30-Millionen-Euro-Einkauf Képler Laveran Lima Ferreira, besser bekannt als Pepe. Oder, von heute an, vermutlich als "p.p.", was im spanischen Fußball für einen Treffer ins eigene Tor (propia puerta) steht. Die Flanke von Filipe Luis beförderte er sehenswert ins Netz hinter Iker Casillas und machte die spanische Liga damit praktisch im Alleingang wieder ein bisschen spannender.
An diesem Wochenende sollte endlich Schluss sein mit der Pleitenserie: Nach dem Aus in sämtlichen anderen Wettbewerben hatte man sich beim Rekordmeister vorgenommen, sich auf die Liga und auf die Verteidigung der Meisterschaft zu konzentrieren. Mit einem Sieg bei den Galiciern wollte man den Verfolger aus Barcelona weiter auf Distanz halten. Aber da war ja noch die Sache mit dem Fluch...
Und der Fluch schlug gnadenlos zu: Das Tor des Tages – noch dazu das einzige Tor des Tages – gelang in der 58. Minute Real Madrids 30-Millionen-Euro-Einkauf Képler Laveran Lima Ferreira, besser bekannt als Pepe. Oder, von heute an, vermutlich als "p.p.", was im spanischen Fußball für einen Treffer ins eigene Tor (propia puerta) steht. Die Flanke von Filipe Luis beförderte er sehenswert ins Netz hinter Iker Casillas und machte die spanische Liga damit praktisch im Alleingang wieder ein bisschen spannender.
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Im Archiv finden sich, sortiert nach Erscheinungsmonat, ältere News wieder, die nicht mehr auf der News-Seite stehen.
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