:: News
Mittwoch, 31. Januar 2007
:: Nachlegen gegen Mainz
Es war der 24. September 2005, ein sonniger Samstagnachmittag in Mainz. Der BVB lief einer 1:0-Führung der Mainzer hinterher, die aus einer höchst zweifelhaften Elfmeterentscheidung von Schiri Weiner resultierte. Zu allem Überfluss hatten die Dortmunder auch noch Sturmtank und Abwehrbollwerk Jan Koller verloren – Kreuzbandriss. Die 90. Minute war angebrochen, es sah schon nach einem Sieg für den Karnevalsverein aus.
Doch dann geschah etwas, womit bis auf den seherisch begabten BVB-Busfahrer Udo Rottke wohl kaum jemand gerechnet hatte: Rosicky zirkelte den Ball in den Mainzer Strafraum, Manuel Friedrich wehrte per Kopf ab, und "die kleine Torjungfrau" Christoph Metzelder drosch das Leder gnadenlos ins Tor von Dimo Wache, als hätte er die letzten 20 Jahre überhaupt nichts anderes getan. Punkt gerettet!
Heute spielt der BVB wieder in Mainz. Udo Rottkes Prognose ist uns nicht bekannt, aber wir hoffen, dass wir diesmal nicht nur einen Ausgleichstreffer, sondern auch mal wieder ein Siegtor gegen die Rheinhessen bejubeln dürfen – ganz egal, wer es macht!
Doch dann geschah etwas, womit bis auf den seherisch begabten BVB-Busfahrer Udo Rottke wohl kaum jemand gerechnet hatte: Rosicky zirkelte den Ball in den Mainzer Strafraum, Manuel Friedrich wehrte per Kopf ab, und "die kleine Torjungfrau" Christoph Metzelder drosch das Leder gnadenlos ins Tor von Dimo Wache, als hätte er die letzten 20 Jahre überhaupt nichts anderes getan. Punkt gerettet!
Heute spielt der BVB wieder in Mainz. Udo Rottkes Prognose ist uns nicht bekannt, aber wir hoffen, dass wir diesmal nicht nur einen Ausgleichstreffer, sondern auch mal wieder ein Siegtor gegen die Rheinhessen bejubeln dürfen – ganz egal, wer es macht!
Dienstag, 30. Januar 2007
:: Zeche Zollern II: Das Fanclubtreffen schlägt zurück
Der Ausflug des BVB-Fanclubs Metzelder FC ins Westfälische Industriemuseum Zeche Zollern II/IV war im vergangenen November wegen Terminverschiebungen und schwer zu erlegenden Wienern leider ziemlich kurz geraten. Auf Christophs Anregung hin haben wir einen neuen Termin für die Führung durch das Museum der Sozial- und Kulturgeschichte des Ruhrbergbaus angesetzt. Nach abermaligen Terminverschiebungen (gut, wir hätten vielleicht mit einem Trainerwechsel rechnen können...) war es dann am letzten Sonntag endlich so weit: Einem ausgiebigen Brunch mit lebhaftem Meinungsaustausch im Restaurant Pferdestall folgte eine interessante Führung durch die frühere Musterzeche in Dortmund-Bövinghausen. Trotz des miserablen Wetters eine überaus spaßige Veranstaltung, wie auf dem Gruppenfoto unschwer zu erkennen ist.

Früchtetee für alle!

Früchtetee für alle!
:: Traumstart! Und mehr Spaß denn je
Man sagt Felix Magath nach, zumindest ein bisschen Ahnung vom Fußball zu haben. Doch selbst der Doppel-Double-Trainer des Rekordmeisters aus München musste am späten Freitagabend in Dortmund ernüchtert feststellen, dass er "beim Wetten nichts gewonnen" hätte.
Ebenso überrascht, allerdings viel positiver als "Quälix", waren die vielen BVB-Fans, die sich bei dichtem Schneetreiben verhalten optimistisch ins ausverkaufte Westfalenstadion begeben hatten, um dem Rückrundenauftakt beizuwohnen. Da rieb man sich doch gleich in den ersten Minuten verwundert die Augen – war das wirklich unsere Mannschaft? Die Jungs, deren Auftritte in der Hinrunde noch unter das Betäubungsmittelgesetz fielen? Engagiert, lauf- und kampfstark gingen sie zu Werke, und während BVB-Kapitän Christoph Metzelder nach zehn Minuten noch aus aussichtsreicher Position am Tor vorbei geköpft hatte, zeigte sich Alex Frei eine Minute später zielsicherer und verwandelte eine Dede-Flanke perfekt zum 1:0. Den lautstarken Jubel von Fans, Spielern, Trainern und Betreuern konnte in diesem Moment nur noch Steffen Simons hysterisches Gekreische am ARD-Mikrofon toppen!
Die mit den üblichen großspurigen Sprüchen angereisten Bayern waren nun wach und versuchten sich in der Folge verstärkt darin, das Spiel zu machen, was ohne Spielmacher wahrlich nicht einfach ist und in eher durchschnittlichem Rumgepöhle ohne viel Torgefahr resultierte. In dieser Phase unterhielten sich die Zuschauer dann eher damit, Hasan Stollenvoranidzic bei jeder Ballberührung auszupfeifen und sich über den dauerfoulenden Mark van Schwiegersohn zu echauffieren, der seine zweite Gelbe längst hätte kassieren müssen. Eher zufällig fiel der Ausgleich, nachdem der Ball Daniel van Haarreif auf den Fuß gefallen war und von dort ins Tor prallte. Kurz vor der Pause sorgte ein unglückliches Missverständnis zwischen Weidenfeller und Brzenska dafür, dass Makaay das 1:2 erzielen konnte und Steffen Simon sich dem kommentatorischen Höhepunkt näherte. Psychologisch schlechter Zeitpunkt für einen Gegentreffer, sollte man meinen...
Weit gefehlt! Denn mit Mut, Herz und Leidenschaft – dafür ohne Smolarek (Muskelfaserriss) – kamen die Dortmunder nach der Pause aus der Kabine und gingen die Aufgabe Aufholjagd an. In der 57. Minute flankte Dede wieder schulmäßig in den von Olli Kahn bewachten Strafraum, Alex Frei stand wieder goldrichtig und köpfte abermals ein. Der Jubelsturm der Nicht-Bazen unter den 81.000 war noch nicht einmal abgeebbt, da drückte der vor allem in Halbzeit 2 bärenstarke Tinga eine von Marc Kruska hereingebrachte und von Karimi geschickt verlängerte Ecke über die Torlinie – 3:2!
Eine gute halbe Stunde war noch zu spielen, und man kennt ja die Bayern – dachte man zumindest. Der BVB verlegte sich geschickt aufs Kontern und ließ hinten nichts mehr anbrennen. Selbst die Reaktivierung der reichlich betagten Wunderwaffe Mehmet Scholl brachte nichts mehr – nach 93 Minuten pfiff Gräfe gnadenlos ab. Da standen selbst die Zuschauer auf der Ost- und Westtribüne schon seit einer Viertelstunde und feierten die Mannschaft, die sich mit einer Ehrenrunde samt Welle vom ganzen Stadion verabschiedete.
Einem denkwürdigen Spiel ließ Kapitän Christoph Metzelder an diesem Abend einen durchaus denkwürdigen Satz folgen: "Ich weiß nicht, ob es mir jemals so viel Spaß gemacht hat, beim BVB, in dieser Mannschaft und in diesem Umfeld zu spielen."
Ebenso überrascht, allerdings viel positiver als "Quälix", waren die vielen BVB-Fans, die sich bei dichtem Schneetreiben verhalten optimistisch ins ausverkaufte Westfalenstadion begeben hatten, um dem Rückrundenauftakt beizuwohnen. Da rieb man sich doch gleich in den ersten Minuten verwundert die Augen – war das wirklich unsere Mannschaft? Die Jungs, deren Auftritte in der Hinrunde noch unter das Betäubungsmittelgesetz fielen? Engagiert, lauf- und kampfstark gingen sie zu Werke, und während BVB-Kapitän Christoph Metzelder nach zehn Minuten noch aus aussichtsreicher Position am Tor vorbei geköpft hatte, zeigte sich Alex Frei eine Minute später zielsicherer und verwandelte eine Dede-Flanke perfekt zum 1:0. Den lautstarken Jubel von Fans, Spielern, Trainern und Betreuern konnte in diesem Moment nur noch Steffen Simons hysterisches Gekreische am ARD-Mikrofon toppen!Die mit den üblichen großspurigen Sprüchen angereisten Bayern waren nun wach und versuchten sich in der Folge verstärkt darin, das Spiel zu machen, was ohne Spielmacher wahrlich nicht einfach ist und in eher durchschnittlichem Rumgepöhle ohne viel Torgefahr resultierte. In dieser Phase unterhielten sich die Zuschauer dann eher damit, Hasan Stollenvoranidzic bei jeder Ballberührung auszupfeifen und sich über den dauerfoulenden Mark van Schwiegersohn zu echauffieren, der seine zweite Gelbe längst hätte kassieren müssen. Eher zufällig fiel der Ausgleich, nachdem der Ball Daniel van Haarreif auf den Fuß gefallen war und von dort ins Tor prallte. Kurz vor der Pause sorgte ein unglückliches Missverständnis zwischen Weidenfeller und Brzenska dafür, dass Makaay das 1:2 erzielen konnte und Steffen Simon sich dem kommentatorischen Höhepunkt näherte. Psychologisch schlechter Zeitpunkt für einen Gegentreffer, sollte man meinen...
Weit gefehlt! Denn mit Mut, Herz und Leidenschaft – dafür ohne Smolarek (Muskelfaserriss) – kamen die Dortmunder nach der Pause aus der Kabine und gingen die Aufgabe Aufholjagd an. In der 57. Minute flankte Dede wieder schulmäßig in den von Olli Kahn bewachten Strafraum, Alex Frei stand wieder goldrichtig und köpfte abermals ein. Der Jubelsturm der Nicht-Bazen unter den 81.000 war noch nicht einmal abgeebbt, da drückte der vor allem in Halbzeit 2 bärenstarke Tinga eine von Marc Kruska hereingebrachte und von Karimi geschickt verlängerte Ecke über die Torlinie – 3:2!Eine gute halbe Stunde war noch zu spielen, und man kennt ja die Bayern – dachte man zumindest. Der BVB verlegte sich geschickt aufs Kontern und ließ hinten nichts mehr anbrennen. Selbst die Reaktivierung der reichlich betagten Wunderwaffe Mehmet Scholl brachte nichts mehr – nach 93 Minuten pfiff Gräfe gnadenlos ab. Da standen selbst die Zuschauer auf der Ost- und Westtribüne schon seit einer Viertelstunde und feierten die Mannschaft, die sich mit einer Ehrenrunde samt Welle vom ganzen Stadion verabschiedete.
Einem denkwürdigen Spiel ließ Kapitän Christoph Metzelder an diesem Abend einen durchaus denkwürdigen Satz folgen: "Ich weiß nicht, ob es mir jemals so viel Spaß gemacht hat, beim BVB, in dieser Mannschaft und in diesem Umfeld zu spielen."
Donnerstag, 25. Januar 2007
:: Die Luft soll brennen – es geht wieder los!
Mit einem echten Kracher startet die 44. Bundesligasaison am Freitag in die Rückrunde: Borussia Dortmund empfängt im heimischen Westfalenstadion den Rekordmeister aus München zum Duell unter Flutlicht. Jürgen Röber fordert für sein erstes Pflichtspiel als Cheftrainer: "Die Luft muss brennen!" Wenn der Funke von der Mannschaft auf das (zuletzt zurecht etwas schnippische) Publikum auf den Rängen überspringt, so Röbers Gedanke, lassen sich auch die Bayern schlagen. Und die Luft an der Strobelallee könnte tatsächlich ziemlich schnell Feuer fangen, denn ausgerechnet der "Elfmeterkönig von Nürnberg", Manuel Gräfe, wird die 76. Begegnung zwischen BVB und FCB leiten.
Während Felix Magath zufrieden verkündet, er könne aus dem Vollen schöpfen, plagen Jürgen Röber die inzwischen schon fast üblichen Dortmunder Verletzungssorgen. Der etatmäßige Kapitän Chritsian Wörns fällt nun schon zum dritten Mal in Folge gegen die Bayern aus, diesmal wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade – drei Wochen Pause werden prognostiziert. Martin Amedick laboriert noch an seiner Sprunggelenkverletzung aus dem Trainingslager in Marbella, soll aber wohl auf der Bank Platz nehmen können. Markus Brzenska rückt in die Startelf.
So wird also Christoph Metzelder in seinem 111. Bundesligaspiel die Ehre zuteil, die Mannschaft des BVB vor 80.708 Zuschauern als Kapitän aufs Feld zu führen. Und dann wird ab 20:30 Uhr hoffentlich nicht nur die Luft brennen – sondern ein gewaltiges Pfeifkonzert dafür sorgen, dass einem gewissen Mittelfeldspieler des FCB überaus heftig die Ohren klingeln...
Während Felix Magath zufrieden verkündet, er könne aus dem Vollen schöpfen, plagen Jürgen Röber die inzwischen schon fast üblichen Dortmunder Verletzungssorgen. Der etatmäßige Kapitän Chritsian Wörns fällt nun schon zum dritten Mal in Folge gegen die Bayern aus, diesmal wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade – drei Wochen Pause werden prognostiziert. Martin Amedick laboriert noch an seiner Sprunggelenkverletzung aus dem Trainingslager in Marbella, soll aber wohl auf der Bank Platz nehmen können. Markus Brzenska rückt in die Startelf.
So wird also Christoph Metzelder in seinem 111. Bundesligaspiel die Ehre zuteil, die Mannschaft des BVB vor 80.708 Zuschauern als Kapitän aufs Feld zu führen. Und dann wird ab 20:30 Uhr hoffentlich nicht nur die Luft brennen – sondern ein gewaltiges Pfeifkonzert dafür sorgen, dass einem gewissen Mittelfeldspieler des FCB überaus heftig die Ohren klingeln...
Sonntag, 21. Januar 2007
:: Im Alleingang: Metzelder entscheidet Spiel...
Einen rabenschwarzen Tag erwischte der von Juventus Turin umworbene Christoph Metzelder am Samstag beim Wintercup in der Düsseldorfer LTU Arena. Nach einem soliden Einstand gegen Bayer Leverkusen mit einer Reihe von souveränen Abwehraktionen unterlief dem Aushilfskapitän des BVB in der 23. Minute ein folgenschwerer Patzer. Zwar ließ sich der Leverkusener Haggui nach einem Freistoß mit anschließendem Kopfballtreffer schamlos als Torschütze bejubeln. Tatsächlich ging das 1:0 für die Pillendreher aber auf das Konto des Dortmunder Innenverteidigers und seines Scheitels.
Auf einem überdachten, aber dennoch miserablen Platz gelang Dede in der 38. Minute der verdiente Ausgleich – es kam zum Elfmeterschießen. In Ermangelung von Freiwilligen aus anderen Mannschaftsteilen ging Käpt'n Metze mit gutem Beispiel voran und trat zum alles entscheidenden Schuss an den Elfmeterpunkt. Hier wurde er endgültig zum Unglücksraben des Tages, als Leverkusens Keeper Fernandez den halbhohen Ball aus dem Eck fischte.
Mit unzureichender Chancenverwertung ging es im Kleinen Finale gegen Fortuna Düsseldorf weiter. Der Platz glich inzwischen einem ordentlich durchgepflügten Kartoffelacker und man konnte auf Dortmunder Seite froh sein, dass Verletzungen ausblieben. Der Regionalligist übernahm im Gegensatz zu Leverkusen das Toreschießen selbst und glich kurz nach der Führung durch Nuri Sahin zum 1:1 aus. Im Elfmeterschießen setzte sich die Fortuna durch, nachdem gleich drei Dortmunder Schützen am grandios aufgelegten Schlussmann Patrick Deuß scheiterten.
Bevor am Freitag die Münchner Bayern beim BVB das Rückrundeneröffnungsspiel bestreiten, gibt es für Jürgen Röber und die Mannschaft noch eine Menge Arbeit. Das sieht offenbar auch der Trainer so, denn nach dem enttäuschenden Abschneiden beim Wintercup strich er kurzerhand den freien Sonntag und setzte für 11 Uhr eine Trainingseinheit an.
Auf einem überdachten, aber dennoch miserablen Platz gelang Dede in der 38. Minute der verdiente Ausgleich – es kam zum Elfmeterschießen. In Ermangelung von Freiwilligen aus anderen Mannschaftsteilen ging Käpt'n Metze mit gutem Beispiel voran und trat zum alles entscheidenden Schuss an den Elfmeterpunkt. Hier wurde er endgültig zum Unglücksraben des Tages, als Leverkusens Keeper Fernandez den halbhohen Ball aus dem Eck fischte.Mit unzureichender Chancenverwertung ging es im Kleinen Finale gegen Fortuna Düsseldorf weiter. Der Platz glich inzwischen einem ordentlich durchgepflügten Kartoffelacker und man konnte auf Dortmunder Seite froh sein, dass Verletzungen ausblieben. Der Regionalligist übernahm im Gegensatz zu Leverkusen das Toreschießen selbst und glich kurz nach der Führung durch Nuri Sahin zum 1:1 aus. Im Elfmeterschießen setzte sich die Fortuna durch, nachdem gleich drei Dortmunder Schützen am grandios aufgelegten Schlussmann Patrick Deuß scheiterten.
Bevor am Freitag die Münchner Bayern beim BVB das Rückrundeneröffnungsspiel bestreiten, gibt es für Jürgen Röber und die Mannschaft noch eine Menge Arbeit. Das sieht offenbar auch der Trainer so, denn nach dem enttäuschenden Abschneiden beim Wintercup strich er kurzerhand den freien Sonntag und setzte für 11 Uhr eine Trainingseinheit an.
:: Aufwärtstrend hält an!
Stetig bergauf geht es für VfR Aalens Kapitän Malte Metzelder nach eigener Aussage seit seiner Knie-Operation im Oktober. Die Reha-Phase, die er in Dortmund verbracht hat, neigt sich nun allmählich ihrem Ende zu. Am 29. Januar fliegt Malte mit seiner Mannschaft ins Trainingslager nach Malta und will dort die Belastung weiter steigern. Eine Prognose, wann er wieder spielen kann, wagt der Manndecker noch nicht – auf gar keinen Fall will er jedoch den Fehler begehen, etwas zu überstürzen.Der Metzelder FC wünscht seinem Ehrenmitglied ein erfolgreiches Aufbauprogramm und viel Spaß im Trainingslager – auf der passenden Insel. ;)
Freitag, 12. Januar 2007
:: Gesucht: Das Tor des Jahres 2006
Wie immer im Januar sucht die ARD Sportschau mal wieder das "Tor des Jahres". Der wunderschöne Treffer von BVB-Mittelfeldmotor Florian Kringe gegen den Hamburger SV steht – als Tor des Monats März 2006 – zur Auswahl.Es war ein grandioses Spiel mit (mehr als) einem grandiosen Tor – und natürlich ist es heilige Borussenpflicht, sich schnellstens zu den virtuellen Urnen zu begeben und für Flos Hammer-Tor zu stimmen!
Und das sagt die Sportschau-Redaktion:Tor 3 – Florian Kringe (Borussia Dortmund) am 25. März 2006 im Bundesliga-Spiel Hamburger SV - Borussia Dortmund in der 83. Minute zum 2:3, Endstand 2:4. Das beste Saisonspiel der Borussia, außergewöhnliche Tore, unter anderem dieser sehenswerte Distanzschuss von Dortmunds Florian Kringe! Aus 30 Metern zieht der Mittelfeldspieler aus halbrechter Position ab - der Ball schlägt im oberen rechten Eck ein. Hamburgs Torhüter Kirschstein hat keine Chance.
Hier geht's zur Abstimmung – und ein Auto gibt es auch noch zu gewinnen!
Dienstag, 9. Januar 2007
:: BVB nur 1:1 beim WSV
Das erste Testspiel im neuen Jahr und unter dem neuen Trainer Jürgen Röber verlief für den BVB nicht ganz so, wie es sich Spieler, Verantwortliche und Fans vorgenommen hatten. Vor knapp 6.500 Zuschauern im Wuppertaler Stadion am Zoo, das sich am Dienstagabend als unter Wasser stehende Großbaustelle präsentierte, kamen die müde wirkenden Dortmunder Borussen nur zu einem 1:1 Unentschieden gegen den Regionalligisten Wuppertaler SV Borussia.
Schon kurz nach dem Anpfiff erwischte der Ex-Mainzer Tobias Damm, der den Wuppertaler Anhängern gerade erst als Neuzugang vorgestellt worden war, die Dortmunder Innenverteidigung mit Martin Amedick und Kapitän Christoph Metzelder gründlich auf dem falschen Fuß und schloss zur 1:0-Führung ab. Auf dem tiefen Rasen wirkte der BVB zwar überlegen, quälte sich aber mangels Ideen und Spritzigkeit gegen die tief stehenden Schwebebahnstädter. Kein Wunder eigentlich nach neun intensiven Trainingseinheiten in sechs Tagen, aber schön anzusehen war es leider nicht. Das linke Pärchen Dede/Kringe wusste dabei etwas besser zu überzeugen als Degen/Tinga auf der rechten Seite.
Die Auswechslungen von Jürgen Röber in der zweiten Hälfte brachten etwas Schwung in die Bude. Steven Pienaar und Nuri Sahin "teilten" sich versuchsweise die 10er-Position, Sebastian Tyrala löste im Sturm Sahr Senesie ab. Schon kurz nach der Pause konnte Alex Frei eine Ecke von Marc Kruska im Gehäuse der Wuppertaler unterbringen – der Ausgleich ging in Ordnung. Erst spät kam mehr Schwung ins Spiel, doch es blieb beim 1:1.:: BVB kommt mit allen Stars ins Zooviertel
Zum Testspiel beim Regionalliga-Zweiten Wuppertaler SV Borussia reist die Borussia aus Dortmund am Dienstagabend mit allen einsatzfähigen Spielern an. Im Stadion am Zoo feiert Dortmunds neuer Chef-Trainer Jürgen Röber ab 19 Uhr sein Testspiel-Debüt, nachdem er bei den Trainingseinheiten der vergangenen Tage schon für reichlich Aufbruchstimmung bei Fans und Spielern gesorgt hat.
Der lange verletzte Sebastian Kehl wird am Dienstag zwar nicht zum Kader gehören, allerdings "nur" wegen einer eitrigen Mandelentzündung. Fehlen wird auch Nelson Valdez, dem die im Derby erlittene Innenbanddehnung weiter zu schaffen macht. Geburtstagskind Ebi Smolarek scheint fraglich, nachdem er am Montag wegen Schmerzen an der Achillessehne pausiert hat. Chritian Wörns scheint seine Wadenverletzung noch nicht ganz überwunden zu haben und wird bestimmt schmerzlich vermisst werden.
Neuer Trainer, neues Glück? Hoffentlich! Denn Lars Ricken brennt auf seinen ersten Test unter dem neuen Coach als "Mann hinter den Spitzen", und Philipp Degen dürfte genauso heiß darauf sein, im neuen Spielsystem seine Offensivqualitäten unter Beweis stellen zu dürfen.
Auf eine komplikationsfreie Vorbereitung hofft derweil Christoph Metzelder, der bei täglich wechselnden Clubs im In- und Ausland im Gespräch zu sein scheint, seit der Kicker den "Poker um den WM-Helden" an prominenter Stelle für eröffnet erklärt hat. Bevor die Entscheidung über gehen oder bleiben fällt, heißt es für Metze am Dienstagabend auf dem tiefen Rasen des Stadions am Zoo "ackern für Borussia".
Auch für Kurzentschlossene gibt es im mehr als 28.000 Zuschauer fassenden Stadion noch reichlich Platz. Tickets zu Regionalliga-Preisen sind ab 14 Uhr im WSV-Container auf dem Stadionvorplatz erhältlich, auch für die überdachte Haupttribüne.
Der lange verletzte Sebastian Kehl wird am Dienstag zwar nicht zum Kader gehören, allerdings "nur" wegen einer eitrigen Mandelentzündung. Fehlen wird auch Nelson Valdez, dem die im Derby erlittene Innenbanddehnung weiter zu schaffen macht. Geburtstagskind Ebi Smolarek scheint fraglich, nachdem er am Montag wegen Schmerzen an der Achillessehne pausiert hat. Chritian Wörns scheint seine Wadenverletzung noch nicht ganz überwunden zu haben und wird bestimmt schmerzlich vermisst werden.
Neuer Trainer, neues Glück? Hoffentlich! Denn Lars Ricken brennt auf seinen ersten Test unter dem neuen Coach als "Mann hinter den Spitzen", und Philipp Degen dürfte genauso heiß darauf sein, im neuen Spielsystem seine Offensivqualitäten unter Beweis stellen zu dürfen.Auf eine komplikationsfreie Vorbereitung hofft derweil Christoph Metzelder, der bei täglich wechselnden Clubs im In- und Ausland im Gespräch zu sein scheint, seit der Kicker den "Poker um den WM-Helden" an prominenter Stelle für eröffnet erklärt hat. Bevor die Entscheidung über gehen oder bleiben fällt, heißt es für Metze am Dienstagabend auf dem tiefen Rasen des Stadions am Zoo "ackern für Borussia".
Auch für Kurzentschlossene gibt es im mehr als 28.000 Zuschauer fassenden Stadion noch reichlich Platz. Tickets zu Regionalliga-Preisen sind ab 14 Uhr im WSV-Container auf dem Stadionvorplatz erhältlich, auch für die überdachte Haupttribüne.
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Im Archiv finden sich, sortiert nach Erscheinungsmonat, ältere News wieder, die nicht mehr auf der News-Seite stehen.
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